Es muss nicht immer Emmentaler und Edamer sein: Der Innstolz Frischdienst bringt Abwechslung fürs Käsebuffet.
Als „ultrafresh"-Produkt empfiehlt Neumaier den „Fior di Latte" - zu Deutsch „Blume der Milch" - die korrekte Bezeichnung für einen „Mozzarella", der aus Kuhmilch hergestellt wird. Die Besonderheit: Der Käse wird in Lizenz und nach Originalrezept einer neapolitanischen Molkerei hergestellt. „Die handgekneteten 500g-Kugeln oder 1 kg-Stangen zeichnen sich durch ein fantastisches Geschmackserlebnis aus", so Neumaier. Und schwärmt: „Der Käse ist so frisch, dass man die Milch noch richtig am Gaumen hat - ein Genuss für die warme Küche (Pizza und Pasta), zum Salat oder pur."
Wachstumsziele von Innstolz noch nicht gesättigt


Von Alois Schießl
Lebensmittel-Großhändler will weitere Marktanteile dazu gewinnen -
Aktuell 250 Mitarbeiter und 70 Millionen Euro Umsatz
100 Tonnen - Das ist die Menge an Lebensmitteln, die der Lebensmittel-Großhändler Innstolz mit Sitz in Rotthalmünster nach eigenen Angaben täglich mit 30 Lkw zu Kunden in Nieder- und Oberbayern, in der Oberpfalz und in Oberösterreich liefert. Damit ist Innstolz in Bayern laut Vertriebsleiter und Prokurist Isidor Neumaier einer der Großen der Branche in Bayern. Und damit dies so bleibe, werde weiter an der Gewinnung von Marktanteilen gearbeitet.
Die Innstolz-Gruppe sei ein familiengeführtes Unternehmen, zu dem die Innstolz Käserei (gegründet 1898) und die Landwirtschaft Roiner in Rotthalmünster, der Innstolz Frischdienst in Deggendorf und in Lembach in Oberösterreich sowie die Bio-Molkerei in Lembach/OÖ und das Handelshaus Rau in Pfarrkirchen gehörten. Über 250 ständig beschäftigte Mitarbeiter erwirtschafteten eine Betriebsleistung von mehr als 70 Millionen Euro, so Neumaier. Besonders bedeutsam seien die Handelsbetriebe der Gruppe; der Innstolz Frischdienst und das Handelshaus Rau. In den vergangenen Jahren seien sie im Schnitt um vier Prozent im Umsatz gewachsen. 2012 würden rund 53 Millionen Euro erreicht und für 2013 werde mit 55 Millionen Euro gerechnet. „Wir gehen davon aus, dass wir auch künftig Marktanteile hinzu gewinnen“, sagte Isidor Neumaier im Gespräch mit der Passauer Neuen Presse. Die seien bereits jetzt hoch, betont der Prokurist, und verweist darauf, dass Innstolz aktuell rund 3900 gewerbliche Kunden beliefere. Das seien Hotelliers, die deutsche und internationale Gastronomie, Großküchen in Kliniken, Senioren- und Reha-Zentren, Betrieben, Schulen und in der Bundeswehr, und das seien das Lebensmittelhandwerk wie Bäcker, Konditoren und Metzger, der Fachgroß- und der Lebensmitteleinzelhandel sowie Kioske.
„Einer unserer Erfolgsgründe ist das breite Angebot“, erläutert Neumaier. Innstolz Frischdienst sei ein Vollsortimenter im Bereich Milchprodukte und Käsespezialitäten, Feinkost, Nährmittel, frisches Obst und Gemüse, Frischfisch und -fleisch, Tiefkühlkost und Bionahrung. Das Angebotssortiment umfasse rund 8000 Artikel. Besonderer Wert werde auf zuverlässigen Service, auf Qualität und Regionalisierung gelegt. „Wir sind Vorreiter in der Regionalausrichtung unseres Lebensmittelsortimentes und führend in der Region als Großhändler für Bio-Lebensmittel“, so Neumaier. Innstolz habe im übrigen jetzt als eines der ersten in der Frischdienst-Branche tätigen Unternehmen das Qualitätsmanagement-System IFS Cash&Carry/Wholsale eingeführt.

Als Neuheiten präsentiert Innstolz u.a. „Weiße Lady Mediterrane" (ein cremiger Weichkäse mit weißem Edelschimmel und Tomate & Basilikum im Teig) und den „Bio-Doppelrahm-Frischkäse" im 2,5 kg Eimer.
Insgesamt gibt es in Bayern über 400 Käsesorten in mehr als 1000 Geschmacksrichtungen. Was für eine Vielfalt, bei der man leicht den Überblick verlieren kann! Eine gute Anlaufstelle in Sachen Käse ist die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, die das Gastgewerbe auf vielfältige Weise unterstützt. So werden in der monatlichen Publikation „Bayerischer Milch & Käsebote" Neuheiten vorgestellt. Dazu gibt es Rezepte, Verkaufstipps und Hintergrundinfos. Denn Milchprodukte haben viele Geschichten zu erzählen.
Quelle: Passauer Neue Presse, 22. November 2012
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