Die Meister der Küche absolvieren Pflicht und Kür
IHK zeichnet 15 Absolventen aus - Meisterbrief hat hohes Renommee
Von Patrick Potstada
Passau. Im Rahmen der 34. Küchenmeisterprüfung hat sich die IHK Niederbayern am Donnerstag mit einem festlichen Abendessen im Saal des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins in Passau bei zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Dozenten und Prüfern der IHK-Akademie Niederbayern „für die enge und sachdienliche Zusammenarbeit in diesem und in den letzten Jahren“ bedankt.
IHK-Präsident, Dr. Josef Dachs, erklärte, dass die Küchenmeisterprüfung der IHK Niederbayern in der Branche bundesweit ein hohes Renommee habe und damit auch den Tourismus in der Region fördere.
Die Aufgabenstellung in der praktischen Prüfung: Die angehenden Küchenmeister planten aus einem umfangreichen Warenkorb ein Fünf-Gänge-Menü, bereiteten es zu und präsentierten es. Jeder Gang wurde dabei von den kritischen Prüfern nach fünf Kriterien bewertet. Der Geschmack der Speisen ging mit nur 15 Prozent in die Wertung ein, den Ausschlag gaben letztendlich aber auch die Kriterien Arbeitstechnik und Qualitätssicherung, Ausarbeitung des Menüs, Präsentieren der Speisen sowie die Einhaltung der Hygiene- und Umweltschutzbedingungen.
Seit 1976, als der erste Lehrgang zum Küchenmeister durchgeführt wurde, haben 388 Köche die Meisterprüfung bestanden.

Die neuen Küchenmeister
Franzis Binder, Jan-Bernd Blömer, Doris Bouille, Tobias Finsterhölzl, Alexander Gottinger, Alexander Greive, Stefan Karl, Sascha Kemmerer, Jürgen Kornelius, Martin Liebl, Florian Mürz, Andreas Oberländer, Stephan Öller, Daniel Steinert, Meinhard van Rüschen, Stefan Waldbauer.
Quelle: Passauer Neue Presse, 19.12.09

