Deggendorfer Zeitung, 16. Februar 2009 /
Wissenswertes über Milch und Käse

Deggendorf. Mit der Besichtigung der Innstolz-Niederlassung in Natternberg setzte die Frauen-Union (FU) ihre Reihe der Firmenbesuche fort. Dazu konnte Ortsvorsitzende Christa Katzdobler (3.v.l.) über 50 Mitglieder, darunter CSU-Ortsvorsitzenden Christian Moser, begrüßen. Betriebsleiter Isidor Neumaier (4.v.l.) und Lagerleiter Heribert Weiß (2.v.I.) führten in die FU-Mitglieder in zwei Gruppen durch die verschiedenen Klimazonen des Betriebs.
Über 4000 Artikel, angefangen bei den Milchprodukten und Getränken über Frischobst und -gemüse bis hin zu Tiefkühlkost, hält das Werk für seine Kunden bereit. Beliefert werden Gastronomen, Großküchen, Betriebskantinen, Kliniken und Seniorenwohnheime. 30 Kühllaster sind täglich für die Auslieferung in Niederbayern, Oberpfalz, angrenzendes Oberbayern und in Oberösterreich unterwegs.
Nach dem Rundgang gab es bei einer deftigen Käsebrotzeit noch eine ausführliche Diskussionsrunde mit Isidor Neumaier. Er wies dabei auf den Zusammenschluss mit anderen Tiefkühlfirmen und Frischediensten hin, „denn durch dieses Netzwerk ist die Belieferung auch deutschlandweit möglich“. Er machte deutlich, dass der regionale Lieferant bevorzugt wird, aber: „Es muss beides stimmen, der regionale Lieferant und eine hohe Qualität“. Er freute sich, dass Innstolz mit der Hausmarke „besser bio“ auch 100prozentige Bioprodukte anbietet.
Weitere Themen mit den Stadträten Cornelia Wohlhüter, Ilse Bauer und Dr. Jürgen Renker waren die regionale Nahversorgung und die staatlichen Fördermodelle dazu. Die Delegation informierte sich auch über genmanipulierte Lebensmittel, wobei Christa Katzdobler, selbst Diplom-Ökotrophologin, darauf hinwies, dass „die Auflagen in Deutschland weit höher seien als in anderen Ländern“. - ib/Foto: Bauer
Quelle DZ, 16. Februar 2009
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