Die Falle schnappte am 1. April zu

Ohne zu wissen, was auf sie zukommt, nahmen 40 Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Passau an der diesjährigen 1. April Veranstaltung zum Motto „Mit Käse fängt man Mäuse“ teil. Nach einem neutralen Treffpunkt ging es zur Firma DeuFa Deutsche Fallenproduktions und Ver triebs GmbH, vormals Firma Franz Keim in Neuburg Dommelstadl (Lkr. Passau).
Dort führte Geschäftsführer Franz Keim zusammen mit Prokuristin Margit Keim die Jungunternehmer und ihre Vorsitzende Beatrice von Zeynek durch die Produktion des bereits 1892 gegründeten Betriebes. Schon 1900, so Franz Keim, wurde die Fertigung von Mäuse und Rattenschlagfallen aufgenommen. Seither kamen immer wieder neue Fallenarten und im eigenen Maschinenbau gefertigte Spezialmaschinen hinzu. Heute um fasst das Sortiment rund 30 verschiedene Fallen für Nager und größeres Getier. Neben Schlagfallen für Mäuse, Ratten und Wühlmäuse werden auch diverse Lebendfallen – bis hin zu Holzkastenlebendfallen für Marder produziert. Knapp 20 Mitarbeiter fertigen in der Fallen Hochsaison täglich etwa 20.000 bis 25.000 Fallen. Verkauft werden die Produkte in ganz Europa, aber auch nach Übersee.
Die Veranstaltung wurde von Geschäftsführer Florian Leebmann durch eine ausführliche Käseverkostung der Firmen Roiner bzw. Innstolz aus Rotthalmüns ter abgerundet. Neben traditionellen Käsearten wie der „Weißen Lady“ gab es unter anderem auch einen „Wollmilchsau Käse“ zu probieren.
Quelle: IHK Niederbayerische Wirtschaft, Mai 2008

