Bundespräsident besuchte Natternberg und Fischerdorf

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe, 07. Juli 2014

Er hat Wort gehalten und ist nach einem Jahr an die Katastrophenorte zurückgekommen. Bundespräsident Joachim Gauck schüttelte viele Hände bei seinen offiziellen Terminen im Rathaus mit den Verantwortlichen aus Politik und Helferorganisationen und den Bürgern, die ihn mit Applaus begrüßten.

Viel Zeit nahmen sich der Bundespräsident und seine mitgereiste Lebensgefährtin Daniela Schadt für die Sorgen und Erfahrungen der hochwassergeschädigten Bürger, Eigenheimbesitzer und Firmenvertreter.

Beeindruckt von der Willens- und Schaffenskraft, aber auch zur Kenntnis nehmend, dass es viele Hürden und Problemfälle gibt, mahnte er die anwesenden hochrangigen Politiker, Versicherungs- und Behördenvertreter Lösungen zu suchen.

Mit großer Freude besuchte er den neugeschaffenen Kinderspielplatz in Natternberg-Siedlung, unweit des Betriebsgeländes vom Innstolz Frischdienst. Hier hatte geschäftsführender Gesellschafter Florian Leebmann Gelegenheit zum kurzen Gespräch. Danach ging es zur Landesgartenschau und zum internen Empfang für geschädigte Firmen.

In den Fischergärten hatten die Firmen Gelegenheit in persönlichen Einzelgesprächen dem Bundespräsidenten und Marcel Huber, Bayer. Staatsminister für Umweltschutz und Hochwasserschutz, ihre Situation vorzutragen.

Innstolz Prokurist Isidor Neumaier nahm die Chance wahr, sich für die öffentliche und staatliche Hilfe zu bedanken, machte aber auch deutlich, dass kleinste Bauvorhaben derzeit aus hochwasserrechtlichen Genehmigungsauflagen „auf der Stelle treten“. Wie solle da eine lange geplante und aktuelle erforderliche Betriebs- und Lagerhallenerweiterung möglich sein, stellte er die Frage.

Der anwesende Fachminister Marcel Huber versprach sich vermittelnd einzuschalten, wenn erforderlich, und vermittelte die Hoffnung, dass durch die aktuellen Hochwasserschutzmaßnahmen auch bei bau- und versicherungstechnischen Einschränkungen deutliche Erleichterungen zu erwarten seien.



Die Limousine mit Bundespräsident Joachim Gauck auf dem Weg zum Kinderspielplatz in Natternberg-Siedlung.




Am Wegrand grüßen den vorbeifahrenden Bundespräsidenten vor dem Innstolz Haupteingang: Staatssekretär, MdL Bernd Sibler, Florian Leebmann (Innstolz),  3. Bürgermeister Hermann Wellner, Isidor Neumaier (Innstolz), Bezirksrätin Margret Tuchen





Bundespräsident Joachim Gauck empfängt Innstolz Prokurist Isidor Neumaier zum persönlichen Gespräch. Rechts im Bild Oberbürgermeister Dr. Christian Moser




Isidor Neumaier bedankt sich für die erwiesene Hilfe und spricht aktuelle Probleme mit Baugenehmigungen an. Rechts im Bild Staatsminister Marcel Huber, der Unterstützung zusagte. Im Hintergrund weitere Unternehmer/-innen aus Natternberg und Fischerdorf, die zum persönlichen Unternehmergespräch geladen waren.

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